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Interview

geschrieben am Donnerstag, den 19. Februar 2009, von André

Am Rande einer akademischen Veranstaltung hat die Neue Presse einige Studenten interviewt. Ich gehörte zu den Opfern.

“Was sind deine Hobbys?”

Fernsehen.
Mit Freunden treffen und Shoppen.
Chillen.
Saufen, fressen und f*#$en.
Blutrünstige Ego-Shooter.

“Sport, Lesen und Quizabende.”

“Was würdest du tun, wenn du einen Tag lang Bundeskanzler sein könntest?”

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Klausuraufsicht

geschrieben am Mittwoch, den 11. Februar 2009, von André

Gestern hatte ich Klausuraufsicht – vor dem Klo… Es könnte ja passieren, dass Studenten an diesem Ort zusammentreffen und sich über ihre Lösungen austauschen.

Dabei durfte ich zwei bemerkenswerte Szenen erleben:

Eine Studentin wirkte leicht panisch und lief an mir vorbei auf die Damentoilette, kam jedoch Sekundenbruchteile später wieder heraus und wollte mir ihr Handy geben, damit niemand hinterher auf die Idee kommt, sie hätte telefoniert. Aber wer schon so fragt, will ohnehin nicht telefonieren.

Geradezu bizarr war die zweite Begegnung. Eine Studentin bog um die Ecke, fummelte sich – bereits in meiner Sichtweite – am Schuh rum, ging dann an mir vorbei Richtung Toilette, drehte sich um und fragte, ob sie ihren Schuh ausziehen solle, damit ich ihn untersuchen könne. Sie habe sich nur den Schnürsenkel gerichtet, aber das habe bestimmt verdächtig ausgesehen. Wer versteckt denn seinen Spickzettel im Schuh? Ich lehnte lachend ab. Was wäre gewesen, wenn sie statt des Schuhs ihr Oberteil zurechtgerückt hätte?

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Die Bayern mal wieder

geschrieben am Donnerstag, den 29. Januar 2009, von André

In der Vorlesung “Atom- und Molekülphysik” war in diesem Semester auf Folien und Übungsblättern stets von der “Schrödinger Gleichung” die Rede. Lange habe ich gerätselt, was damit wohl gemeint sein kann. Nun glaube ich, zumindest die Herkunft dieser ominösen Gleichung ergründet zu haben.
Schröding liegt – wie man sich schon anhand des Namens denken kann – in Bayern, kurz vor den Toren Münchens. Der Ort scheint so klein zu sein, dass er es noch nicht einmal zu einem eigenen Wikipedia-Artikel gebracht hat. Auf welchen berühmten Schrödinger die Gleichung zurückgeht, habe ich noch nicht herausfinden können.

(Passend zum Thema auch dieser Link.)

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Gewaltenteilung

geschrieben am Mittwoch, den 28. Januar 2009, von André

Reinhard Gaier ist Richter am Bundesverfassungsgericht und seit kurzem Honorarprofessor an der Leibniz-Universität Hannover. Heute wird er seine Antrittsvorlesung zum Thema “Der Nichtraucherschutz als Herausforderung an den föderalen Staat” halten.

Die Neue Presse weist in ihrer heutigen Ausgabe auf Seite 18 auf diese Veranstaltung hin und unterfüttert den Artikel mit sorgfältig recherchierten Hintergrundinformationen volksverdummendem Unsinn.

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Angemessener Umgang

geschrieben am Dienstag, den 27. Januar 2009, von André

Das Dekanat der Juristischen Fakultät der Leibniz-Universität Hannover sucht studentische Hilfskräfte. Aus der Stellenausschreibung:

Eine flexible und eigenständige Arbeitsweise sowie ein teamfähiger und dem akademischen Umfeld angemessener Umgang werden erwartet.

Soso, die feinen Herrschaften möchten also unter sich bleiben. Juristen sind ja schließlich was Besonderes. Die gute Nachricht ist: Ich gehöre dazu. Muss jetzt nur noch üben, die Nase etwas höher zu tragen.

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Datenschutz leicht gemacht

geschrieben am Freitag, den 16. November 2007, von André

Eine Teilnehmerliste des Physikalischen Anfägerpraktikums der Leibniz-Universität Hannover ist online als PDF abrufbar. Das ist schön, denn so hat man stets im Blick, welcher Versuch als nächster zu bearbeiten ist.

Nicht so schön ist, dass in der Liste nicht entweder Namen oder Matrikelnummern der Teilnehmer, sondern beide Angaben standen:

Liste mit Nummern

Die übrigen Lehrenden der Universität achten hingegen sorgfältig darauf, dass Name und Matrikelnummer nicht verknüpft veröffentlicht werden. Dann ist nämlich eine anonyme Bekanntgabe von z.B. Klausurergebnissen im Internet möglich, indem nur Matrikelnummer und Note angegeben werden. Die jedem zugängliche Liste des Anfängerpraktikums ermöglichte es nun jedoch, die Klausurergebnisse aller Kommilitonen in Erfahrung zu bringen, indem man die Matrikelnummern auf den Klausurlisten mit denen auf der Namensliste der Praktikums vergleicht.

Nicht, dass ich dies vorhätte oder meine Klausurergebnisse geheim wären. Aber es gibt mit Sicherheit Kommilitonen, die hiervon nicht begeistert wären.

Aber da es sich sicher um ein Versehen handelte, habe ich bei nächster Gelegenheit den Verantwortlichen darauf hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass schon am nächsten Tag die alte Liste verschwunden und durch eine neue ersetzt worden war:

Liste ohne Nummern

Natürlich war ich hocherfreut über die unverzügliche Beseitigung des Problems. Hier wird Datenschutz noch ernst genommen!

Zumindest könnte man auf diesen Gedanken kommen. Für den Bruchteil einer Sekunde. Bis man der Idee erliegt, den Text in der Tabelle zu markieren. Mit folgendem Ergebnis:

Liste ohne Nummern, markiert

Sicher ein Versehen! Also habe ich mich bei nächster Gelegenheit artig für das schnelle Tätigwerden bedankt und vorsichtig auf die suboptimale Umsetzung hingewiesen. Eigentlich hatte ich ja erwartet, dass unbürokratische Nachbesserung angeboten werden würde. Aber weit gefehlt: Offenbar war mein Ansprechpartner davon, dass noch immer die Matrikelnummern abgerufen werden können, keineswegs überrascht. Um dies nachhaltig zu unterbinden, so seine Antwort, hätte die ganze Spalte (!) gelöscht werden müssen. Da sei doch das Schwärzen deutlich einfacher gewesen, weshalb er sich für diese Variante entschieden habe.

Ich habe natürlich vollstes Verständnis. Nicht immer an den Paragraphen kleben, sondern mit Augenmaß Aufwand und Nutzen abwägen. Davon kann sich manch anderer noch eine Scheibe abschneiden!

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Bildungselite

geschrieben am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, von André

Am kommenden Donnerstag veranstaltet der Fakultätsfachschaftsrat Jura der Leibniz-Universität Hannover die “Erstsemester-Vollrauschparty”.

Zum Glück werde ich an dem Abend Gutsy Gibbon installieren und muss mich nicht weiter darüber wundern.

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Leib niz Uni ver si tät

geschrieben am Mittwoch, den 9. August 2006, von André

Ich habe eine neue Kamera. Aber heute habe ich ein Foto gemacht, da stimmte irgendetwas nicht. Zum Glück ist es mir noch aufgefallen – ich hab’s korrigiert.

Deppen-Uni

For further details klick here.

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