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Internet ist kaputt
geschrieben am Donnerstag, den 16. Dezember 2010, von André
Eben im Fahrstuhl gehört:
Ich gehe jetzt mit meinem Laptop zum Rechenzentrum. Der kommt nicht mehr ins Internet, das sollen die mir reparieren. Der hat angestrengte Kontaktivität.
Heimlicher Raucher
geschrieben am Donnerstag, den 25. November 2010, von André
Warum bitte wird in der Uni heimlich auf dem Klo geraucht? Da liegt Asche rum und es stinkt. Draußen regnet es ja nicht mal. Zu faul zum Fahrstuhlfahren?
60 % Frauen
geschrieben am Donnerstag, den 9. September 2010, von André
Aus dem Bericht zum Gleichstellungsplan 2008 der Leibniz-Universität Hannover:
Juristische Fakultät
[...]
Der Anteil der Frauen bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen liegt also insgesamt bei 60 %.
Den anderen 40 % möchte ich lieber nicht begegnen…
Du weißt, dass du Jura studierst, wenn…
geschrieben am Donnerstag, den 22. Juli 2010, von André
du weißt, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren bist.
Noch viel mehr von der Sorte gibt es hier.
Affengriff
geschrieben am Freitag, den 16. Juli 2010, von André
Dinge, die man im neuen Büro entdecken kann, wenn man es von jemandem erbt, der gerade in den Ruhestand gegangen ist:

Müllbeutelsparsamkeit
geschrieben am Freitag, den 16. April 2010, von André
Bisher befand sich jeden Morgen ein frischer Müllbeutel in meinem Büromülleimer – selbst wenn darin am Vortag nur ein Taschentuch oder ein Kaffeefilter entsorgt worden war. Was für eine Müllbeutelverschwendung…
Das hat nun offenbar auch die Putzfrau Reinigungskraft Raumpflegerin erkannt. Sie hat einfach nur den gestrigen Kaffeefilter aus dem Eimer entfernt. Aber warum nur hat sie mir den mit Kaffee vollgesogenen Papiermüll hiergelassen?
Norddeutschland
geschrieben am Donnerstag, den 8. April 2010, von André
Woran erkennt man, dass man in Norddeutschland ist? Zum Beispiel an diesem Dialog, heute in einer Vorlesung erlebt:
Student (in der Absicht, eine Zwischenfrage zu stellen): “Herr Professor!?”
Professor (erschrocken): “Immer, wenn mich jemand mit meinen akademischen Würden anspricht, denke ich gleich, er will einen Rechtsstreit mit mir anfangen.”
Rotlichtphysik
geschrieben am Freitag, den 6. März 2009, von André
Wenn man in Vorlesungen mitschreiben will, muss es oft schnell gehen. Während man noch schreibt, redet der Dozent schon über das nächste Thema und man verpasst die Hälfte. Da hilft es, wenn man für häufig wiederkehrende Begriffe Abkürzungen verwendet: “Ww.” statt “Wechselwirkung”, “em.” statt “elektromagnetisch”, “RTM” statt “Rastertunnelmikroskop”.
Nur ein Begriff bereitet mir Kopfzerbrechen.
Bundesversammlung?
geschrieben am Donnerstag, den 5. März 2009, von André
Die Juristische Fakultät der Uni Hannover bietet ein eigenes Repetitorium zur Vorbereitung aufs Examen an. Im Moment läuft ein zweiwöchiger Kurs zum Staatsorganisationsrecht.
Jemand zählte die obersten Bundesorgane auf: Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Bundesversammlung, Bundesverfassungsgericht, Gemeinsamer Ausschuss.
Verwundert fragte mich mein Sitznachbar:
Auch Frauen sind Studenten
geschrieben am Montag, den 23. Februar 2009, von André
Kürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, einer Laudatio zu lauschen, die von einer Professorin für germanistische Linguistik an unserer Universität gehalten wurde. Zweifelhaft deshalb, weil die Dame, zu deren Hauptarbeitsgebieten die deutsche Grammatik gehört, mit selbiger offenbar auf Kriegsfuß steht.
Das Deutsche beinhaltet nämlich einige besondere Schmankerl, die dazu dienen, Sätze und somit auch die Schreib-, Lese- und Sprechzeit kurz zu halten, ohne dabei Informationen zu unterschlagen. Zu diesen Schmankerln gehört das generische Maskulinum. So wird für eine Mehrzahl von Personen die maskuline Form verwendet, selbst wenn der Gruppe auch Frauen angehören. Zum Beispiel sind, wenn man von “allen Studenten der Universität” spricht, natürlich auch alle Studentinnen mit erfasst. Das grammatikalische Genus des Wortes und das tatsächliche Geschlecht der Personen korrespondieren also nicht.



