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Du weißt, dass du Jura studierst, wenn…

geschrieben am Donnerstag, den 22. Juli 2010, von André

du weißt, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren bist.

Noch viel mehr von der Sorte gibt es hier.

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Affengriff

geschrieben am Freitag, den 16. Juli 2010, von André

Dinge, die man im neuen Büro entdecken kann, wenn man es von jemandem erbt, der gerade in den Ruhestand gegangen ist:

Affengriff Strg+Alt (festhalten) + Ent (1x drücken)

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Müllbeutelsparsamkeit

geschrieben am Freitag, den 16. April 2010, von André

Bisher befand sich jeden Morgen ein frischer Müllbeutel in meinem Büromülleimer – selbst wenn darin am Vortag nur ein Taschentuch oder ein Kaffeefilter entsorgt worden war. Was für eine Müllbeutelverschwendung…

Das hat nun offenbar auch die Putzfrau Reinigungskraft Raumpflegerin erkannt. Sie hat einfach nur den gestrigen Kaffeefilter aus dem Eimer entfernt. Aber warum nur hat sie mir den mit Kaffee vollgesogenen Papiermüll hiergelassen?

8O

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Norddeutschland

geschrieben am Donnerstag, den 8. April 2010, von André

Woran erkennt man, dass man in Norddeutschland ist? Zum Beispiel an diesem Dialog, heute in einer Vorlesung erlebt:

Student (in der Absicht, eine Zwischenfrage zu stellen): “Herr Professor!?”

Professor (erschrocken): “Immer, wenn mich jemand mit meinen akademischen Würden anspricht, denke ich gleich, er will einen Rechtsstreit mit mir anfangen.”

:D

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Rotlichtphysik

geschrieben am Freitag, den 6. März 2009, von André

Wenn man in Vorlesungen mitschreiben will, muss es oft schnell gehen. Während man noch schreibt, redet der Dozent schon über das nächste Thema und man verpasst die Hälfte. Da hilft es, wenn man für häufig wiederkehrende Begriffe Abkürzungen verwendet: “Ww.” statt “Wechselwirkung”, “em.” statt “elektromagnetisch”, “RTM” statt “Rastertunnelmikroskop”.

Nur ein Begriff bereitet mir Kopfzerbrechen.

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Bundesversammlung?

geschrieben am Donnerstag, den 5. März 2009, von André

Die Juristische Fakultät der Uni Hannover bietet ein eigenes Repetitorium zur Vorbereitung aufs Examen an. Im Moment läuft ein zweiwöchiger Kurs zum Staatsorganisationsrecht.

Jemand zählte die obersten Bundesorgane auf: Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Bundesversammlung, Bundesverfassungsgericht, Gemeinsamer Ausschuss.

Verwundert fragte mich mein Sitznachbar:

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Auch Frauen sind Studenten

geschrieben am Montag, den 23. Februar 2009, von André

DoktorhutKürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, einer Laudatio zu lauschen, die von einer Professorin für germanistische Linguistik an unserer Universität gehalten wurde. Zweifelhaft deshalb, weil die Dame, zu deren Hauptarbeitsgebieten die deutsche Grammatik gehört, mit selbiger offenbar auf Kriegsfuß steht.

Das Deutsche beinhaltet nämlich einige besondere Schmankerl, die dazu dienen, Sätze und somit auch die Schreib-, Lese- und Sprechzeit kurz zu halten, ohne dabei Informationen zu unterschlagen. Zu diesen Schmankerln gehört das generische Maskulinum. So wird für eine Mehrzahl von Personen die maskuline Form verwendet, selbst wenn der Gruppe auch Frauen angehören. Zum Beispiel sind, wenn man von “allen Studenten der Universität” spricht, natürlich auch alle Studentinnen mit erfasst. Das grammatikalische Genus des Wortes und das tatsächliche Geschlecht der Personen korrespondieren also nicht.

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Interview

geschrieben am Donnerstag, den 19. Februar 2009, von André

Am Rande einer akademischen Veranstaltung hat die Neue Presse einige Studenten interviewt. Ich gehörte zu den Opfern.

“Was sind deine Hobbys?”

Fernsehen.
Mit Freunden treffen und Shoppen.
Chillen.
Saufen, fressen und f*#$en.
Blutrünstige Ego-Shooter.

“Sport, Lesen und Quizabende.”

“Was würdest du tun, wenn du einen Tag lang Bundeskanzler sein könntest?”

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Klausuraufsicht

geschrieben am Mittwoch, den 11. Februar 2009, von André

Gestern hatte ich Klausuraufsicht – vor dem Klo… Es könnte ja passieren, dass Studenten an diesem Ort zusammentreffen und sich über ihre Lösungen austauschen.

Dabei durfte ich zwei bemerkenswerte Szenen erleben:

Eine Studentin wirkte leicht panisch und lief an mir vorbei auf die Damentoilette, kam jedoch Sekundenbruchteile später wieder heraus und wollte mir ihr Handy geben, damit niemand hinterher auf die Idee kommt, sie hätte telefoniert. Aber wer schon so fragt, will ohnehin nicht telefonieren.

Geradezu bizarr war die zweite Begegnung. Eine Studentin bog um die Ecke, fummelte sich – bereits in meiner Sichtweite – am Schuh rum, ging dann an mir vorbei Richtung Toilette, drehte sich um und fragte, ob sie ihren Schuh ausziehen solle, damit ich ihn untersuchen könne. Sie habe sich nur den Schnürsenkel gerichtet, aber das habe bestimmt verdächtig ausgesehen. Wer versteckt denn seinen Spickzettel im Schuh? Ich lehnte lachend ab. Was wäre gewesen, wenn sie statt des Schuhs ihr Oberteil zurechtgerückt hätte?

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Die Bayern mal wieder

geschrieben am Donnerstag, den 29. Januar 2009, von André

In der Vorlesung “Atom- und Molekülphysik” war in diesem Semester auf Folien und Übungsblättern stets von der “Schrödinger Gleichung” die Rede. Lange habe ich gerätselt, was damit wohl gemeint sein kann. Nun glaube ich, zumindest die Herkunft dieser ominösen Gleichung ergründet zu haben.
Schröding liegt – wie man sich schon anhand des Namens denken kann – in Bayern, kurz vor den Toren Münchens. Der Ort scheint so klein zu sein, dass er es noch nicht einmal zu einem eigenen Wikipedia-Artikel gebracht hat. Auf welchen berühmten Schrödinger die Gleichung zurückgeht, habe ich noch nicht herausfinden können.

(Passend zum Thema auch dieser Link.)

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