Beliebteste Einträge der letzten 30 Tage
- Nicht richtig glücklich (87)
- P ≠ NP (83)
- 60 % Frauen (5)
Beliebteste Einträge aller Zeiten
- Dumm ist, wer Dummes tut (Teil 1) (1288)
- Verschrumpelte Tomaten (1168)
- FileZilla-Icons (1035)
- Baphomets Fluch 2.5 (991)
- Papierrätsel (855)
- Drängel-Oma (836)
- Weinflasche (756)
- Gewaltenteilung (601)
- Zum Heulen (542)
- Ein Franzose in Potsdam (536)
- Ballmer-Peak (530)
Letzte Kommentare
- Tini: Juchhu!!!
Platz 213 mit 559152... - Malte: moin, also über den beweis wird immer...
- Tini: Dann hast du ja viel Zeit dich auf deinen...
- Leif: Ach ganz egal ob er P=NP einmal widerlegt...
- André: Was ist los? Warst du auch gerade dabei,...
- Leif: WAAAAAAAAASSSSSSSSS? !?!?!
- Gerald: Ich finde für ein Finale hat Howard...
Kategorie
- Alltag (44)
- Blog (9)
- Computer (22)
- Freizeit (3)
- Internet (9)
- Limerick (2)
- Mathematik (8)
- Poker (3)
- Politik (3)
- Rätsel (4)
- Rechtliches (20)
- Schiedsrichter (4)
- Sprachliches (31)
- Wissenschaft (6)
Archiv
- September 2010 (1)
- August 2010 (5)
- Juli 2010 (15)
- Mai 2010 (2)
- April 2010 (4)
- März 2010 (1)
- Februar 2010 (1)
- Januar 2010 (1)
- Dezember 2009 (1)
- Mai 2009 (3)
- April 2009 (1)
- März 2009 (22)
- Februar 2009 (28)
- Januar 2009 (11)
- Dezember 2008 (1)
- März 2008 (1)
- Februar 2008 (6)
- Dezember 2007 (4)
- November 2007 (3)
- Oktober 2007 (8)
- September 2007 (2)
- August 2007 (4)
- Juli 2007 (1)
- März 2007 (2)
- Februar 2007 (1)
- Oktober 2006 (1)
- August 2006 (1)
- Juli 2006 (4)
60 % Frauen
geschrieben am Donnerstag, den 9. September 2010, von André
Aus dem Bericht zum Gleichstellungsplan 2008 der Leibniz-Universität Hannover:
Juristische Fakultät
[...]
Der Anteil der Frauen bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen liegt also insgesamt bei 60 %.
Den anderen 40 % möchte ich lieber nicht begegnen…
Sich bemühen werden
geschrieben am Freitag, den 30. Juli 2010, von André
Die Mitarbeiter des Hotels Alpenhof in Markneukirchen im Vogtland geben sich viel Mühe mit den Fomulierungen auf der Homepage:
Dass Ihr Aufenthalt eine angenehme Erinnerung in Ihrem Gedächtnis prägt, werden sich das Alpenhofteam um Sie bemühen.
Okay, hat nicht ganz geklappt.
Dafür war das Zimmer aber super. Und das Frühstücksbuffet auch.
Beiderlei
geschrieben am Mittwoch, den 31. März 2010, von André
Aus der Satzung des FC Schwalbe:
§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechts werden. [...]
Dabei wäre ich so gerne beigetreten…
Ein Franzose in Potsdam
geschrieben am Montag, den 18. Mai 2009, von André
Dieses Schild weist auf den Sommergarten eines russischen Cafés in Potsdam hin:
Bin ich der Einzige, der das Schild fünfmal lesen muss, bis er kapiert, dass der Besitzer des russischen Cafés kein Franzose ist, dessen Vorname offenbar mit dem Namen “Gerard” verwandt ist?
Suchen und ersetzen
geschrieben am Donnerstag, den 12. März 2009, von André
Vorsicht! Der exzessive Gebrauch der Funktion “Suchen und ersetzen” kann ihre Dokumente entstellen.

Jura-Häppchen: Milch leihen
geschrieben am Dienstag, den 10. März 2009, von André
Auch wenn man es selbst noch nicht erlebt hat, so ist folgende klischeehafte Szene wohl doch jedem bekannt:
Es klingelt an der Tür. Dort steht die schusselige Nachbarin, bekleidet (unter anderem) mit einer Küchenschürze. “Könnten Sie mir vielleicht einen Liter Milch leihen? Ich bin gerade dabei, Kuchen zu backen und habe keine Milch mehr im Haus.”
Jeder spitzfindige Jurist, also jeder Jurist, wird dieses Ansinnen natürlich brüsk zurückweisen. Warum sollte man der Dame einen Liter Milch leihen? Was hat das mit Kuchenbacken zu tun? Ein Buch würde man ihr vielleicht leihen, aber doch keine verderbliche Ware – nachher ist die Milch schon sauer, wenn man sie zurückerhält!
Wer jetzt nur Bahnhof versteht, möge sich belehren lassen:
Jura-Häppchen: konkludent
geschrieben am Samstag, den 7. März 2009, von André
Es gibt wenige Dinge, durch die man Juristen so zweifelsfrei identifizieren kann, wie dadurch, dass sie sich – als einzige Spezies – in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen des Wörtchens “konkludent” bedienen. Selbst wenn sie sich bemühen, auf ihre Mitmenschen Rücksicht zu nehmen und beim geselligen Beisammensein von der Diskussion rechtlicher Probleme weitestgehend abzusehen, so ist ihnen besagtes Wort dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen, dass es ihnen schlichtweg unmöglich ist, gänzlich auf seine Verwendung zu verzichten.
Erst die irritierten Blicke der anwesenden Laien veranlassen den Juristen dann, sich um eine allgemeinverständliche Wortwahl zu bemühen, woran er gelegentlich jedoch scheitert. Dabei ist die Bedeutung des Wortes “konkludent” schnell erklärt:
Rotlichtphysik
geschrieben am Freitag, den 6. März 2009, von André
Wenn man in Vorlesungen mitschreiben will, muss es oft schnell gehen. Während man noch schreibt, redet der Dozent schon über das nächste Thema und man verpasst die Hälfte. Da hilft es, wenn man für häufig wiederkehrende Begriffe Abkürzungen verwendet: “Ww.” statt “Wechselwirkung”, “em.” statt “elektromagnetisch”, “RTM” statt “Rastertunnelmikroskop”.
Nur ein Begriff bereitet mir Kopfzerbrechen.
Das große Eszett
geschrieben am Samstag, den 28. Februar 2009, von André
Durch Zufall habe ich herausgefunden, wie ich auf meiner Tastatur ein großes Eszett erzeugen kann: Feststelltaste+ß.
Moment… Großes Eszett? Gibt es das überhaupt? Nach den offiziellen Rechtschreibregeln zwar noch nicht, doch wurde der Buchstabe Anfang 2008 in den internationalen Unicode-Standard für Computerzeichensätze aufgenommen. Es besteht nämlich durchaus Bedarf für dieses Zeichen, wenn man in Versalschrift, also ausschließlich mit Großbuchstaben, schreibt:
Der anstiftende Gehilfe
geschrieben am Freitag, den 27. Februar 2009, von André
In dieser Woche schreibt der Spiegel (Nr. 9/2009) auf Seite 66:
Die Außendienstler hätten nur Beihilfe geleistet, indem sie Ärzte mit Geschenken angestiftet hätten, bevorzugt Ratiopharm-Produkte abzugeben.
Da durfte sich mal ein Redakteur ohne Jura-Kenntnisse austoben. Anstiftung und Beihilfe sind die zwei möglichen Teilnahmeformen an einer fremden Straftat und werden auch unterschiedlich bestraft. Der Anstifter wird wie ein Täter bestraft, während die Strafe des Gehilfen gemildert werden muss. Man muss sich also entscheiden, welche Teilnahmeform vorliegt.
Und wo ich gerade schon kleinlich bin: Geben Ärzte Medikamente ab? Oder verschreiben sie sie nur?




