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P ≠ NP
geschrieben am Dienstag, den 10. August 2010, von André
Der Mathematiker Vinay Deolalikar hat am 6. August einen Beweis für eines der sieben Millennium-Probleme vorgelegt. Er kommt zu dem Schluss, dass – wie schon überwiegend vermutet wurde – P ungleich NP ist, mit anderen Worten, dass es tatsächlich Aufgabenstellungen gibt, die ein Quantencomputer schneller lösen kann als ein herkömmlicher, deterministisch arbeitender Computer.
Hier findet man den etwa 100-seitigen Beweis. Er muss noch von anderen Mathematikern verifiziert werden, um offiziell anerkannt zu werden. Das P-NP-Problem wäre dann – nach der Poincaré-Vermutung – bereits das zweite gelöste Millennium-Problem.
Bilderrätsel für Mathematiker
geschrieben am Donnerstag, den 29. Juli 2010, von André
Die Idee zu diesem Bilderrätsel (zum Vergrößern anklicken) hatte die fleißige Kommentar-Autorin Tini. Achtung: Wer Mathe nicht mag, wird auch hieran keinen Spaß haben.
Bilder: 1: San Jose; 2: Afrank99; 3: frei; 4: sookie
Papierrätsel
geschrieben am Montag, den 23. März 2009, von André
Heute gibt es ein kleines – zugegebenermaßen nicht besonders schwieriges – mathematisches Rätsel.
Man nehme zwei Blätter im Format DIN A0. Jedes dieser Blätter hat bekanntlich eine Fläche von 1 m². Nun lege man die beiden Blätter so übereinander, dass genau eine Diagonale des einen Blattes auf einer Diagonalen des anderen Blattes liegt. Die Blätter liegen also nicht kongruent übereinander, sondern sind zueinander verdreht. Die Lage der Blätter ist auf der nebenstehenden Skizze dargestellt.
Die Frage lautet: Wie groß ist die Schnittfläche der beiden Blätter, also das Parallelogramm in der Mitte?
BILD-TV
geschrieben am Samstag, den 10. November 2007, von André
Ich bin vorhin für zwei Minuten bei “Galileo Mystery” hängengeblieben und durfte mir anhören, dass die Wahrscheinlichkeit, dass in den nächsten 75 Jahren ein tödlicher Meteoriteneinschlag auf der Erde stattfindet, bei 1:30 liege. Das wiederum sei 500.000-mal so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.
Es wird also langsam Zeit für Hamsterkäufe.
Bevor jetzt die Supermärkte gestürmt werden, möchte ich noch kurz zu bedenken geben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der nächsten 75 Jahre KEIN solcher Meteoriteneinschlag stattfindet, 500.000-mal so hoch ist wie die Wahrscheinlichkeit, dass im deutschen 6-aus-49-Lotto innerhalb der nächsten 10 Wochen kein einziger Spieler sechs Richtige tippt. (Dabei habe ich sehr zurückhaltend mit nur 10 Millionen Tipps pro Ziehung gerechnet. Tatsächlich sind es wohl etwa 50 Millionen, aber die Zahl entstammt keiner offiziellen Quelle.)
Das soll jedoch keine Aufforderung sein, Lotto zu spielen. Lotto ist nur eine Steuer für Leute, die schlecht in Mathe sind. “Galileo Mystery” ist deren Selbsthilfegruppe.
Mandelbrot-Menge
geschrieben am Donnerstag, den 12. Juli 2007, von André
Ich habe vor kurzem angefangen, ein Programm zu schreiben, den “Mandelbrot-Explorer”. Er ermöglicht es, durch die auch als “Apfelmännchen” bekannte Mandelbrot-Menge zu surfen. Die Mathematik dahinter ist recht simpel, den größten Aufwand hat die Suche nach einer Formel erfordert, die schöne Farbverläufe erzeugt.
Zur Interpretation der Bilder: Man sieht jeweils Ausschnitte aus der Ebene der komplexen Zahlen. Schwarze Punkte gehören zur Mandelbrot-Menge.










