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	<title>Primblog &#187; Jura</title>
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	<description>Kurioses, Lustiges und Wissenswertes</description>
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		<title>Getwittert oder gesimst</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>

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		<description><![CDATA[Moderne Zeiten im Staatrecht: Nicht gesch&#252;tzt sind &#196;u&#223;erungen au&#223;erhalb des Bundestages, etwa &#196;u&#223;erungen auf Partei- oder Wahlveranstaltungen, bei Interviews oder in Talkshows, es sei denn, es handelte sich um eine w&#246;rtliche Wiedergabe – egal ob schriftlich oder m&#252;ndlich, getwittert oder gesimst – desjenigen, was der Abgeordnete zuvor in &#246;ffentlicher Sitzung gesagt hat. (Butzer in: BeckOK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Zeiten im Staatrecht:</p>
<blockquote><p>Nicht gesch&#252;tzt sind &#196;u&#223;erungen au&#223;erhalb des Bundestages, etwa &#196;u&#223;erungen auf Partei- oder Wahlveranstaltungen, bei Interviews oder in Talkshows, es sei denn, es handelte sich um  eine w&#246;rtliche Wiedergabe – egal ob schriftlich oder m&#252;ndlich,  getwittert oder gesimst – desjenigen, was der Abgeordnete zuvor in  &#246;ffentlicher Sitzung gesagt hat.</p></blockquote>
<p>(<em>Butzer</em> in: BeckOK GG, Art. 46 Rn. 6)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>60 % Frauen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 10:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Bericht zum Gleichstellungsplan 2008 der Leibniz-Universit&#228;t Hannover: Juristische Fakult&#228;t [...] Der Anteil der Frauen bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen liegt also insgesamt bei 60 %. Den anderen 40 % m&#246;chte ich lieber nicht begegnen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Bericht zum Gleichstellungsplan 2008 der Leibniz-Universit&#228;t Hannover:</p>
<blockquote><p><strong>Juristische Fakult&#228;t</strong></p>
<p>[...]</p>
<p>Der Anteil der Frauen bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen liegt also insgesamt bei 60 %.</p></blockquote>
<p>Den anderen 40 % m&#246;chte ich lieber nicht begegnen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nudelsalat nach Juristenart</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/916/nudelsalat-nach-juristenart/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Was geht im Kopf einer Juristin vor, wenn sie sich &#252;berlegt, ob die geplante Nudelsalatmenge f&#252;r eine Party ausreicht? Neulich durfte ich es erfahren: Fraglich ist, ob die geplante Nudelsalatmenge ausreicht. Ausreichend ist eine Nudelsalatmenge, wenn sie im Zusammenspiel mit weiteren Verk&#246;stigungen alle hungrigen M&#228;uler stopft. Es sind ca. 30 hungrige M&#228;uler anwesend. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was geht im Kopf einer Juristin vor, wenn sie sich &#252;berlegt, ob die geplante Nudelsalatmenge f&#252;r eine Party ausreicht? Neulich durfte ich es erfahren:</p>
<blockquote><p>Fraglich ist, ob die geplante Nudelsalatmenge ausreicht.</p>
<p>Ausreichend ist eine Nudelsalatmenge, wenn sie im Zusammenspiel mit weiteren Verk&#246;stigungen alle hungrigen M&#228;uler stopft.</p>
<p>Es sind ca. 30 hungrige M&#228;uler anwesend. Es gibt noch 4 andere Salate und Nachtisch und es wird gegrillt.</p>
<p>Die geplante Nudelsalatmenge reicht aus.</p></blockquote>
<p> <img src='http://blog.primfaktor.de/wp-content/plugins/smilies-themer/adiumicons/lol.png' alt=':lol:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Du wei&#223;t, dass du Jura studierst, wenn&#8230;</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/823/du-weisst-dass-du-jura-studierst-wenn/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 23:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[du wei&#223;t, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren bist. Noch viel mehr von der Sorte gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>du wei&#223;t, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren  bist.</p></blockquote>
<p>Noch viel mehr von der Sorte gibt es <a href="http://blog.chaotic.de/archives/896-Du-weisst,-dass-du-Jura-studierst,-wenn-....html">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zum Heulen</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/656/zum-heulen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Zum Heulen&#8221; &#8211; das ist die &#220;berschrift eines Kommentars in der gestrigen FAZ. Eine gesunde Selbsteinsch&#228;tzung, was die Qualit&#228;t des Beitrags angeht. Aber nein: Der Autor findet, es sei zum Heulen, dass er der Gro&#223;en Koalition nicht gelingt, wirksamere Ma&#223;nahmen im Kampf gegen Kinderpornographie zu ergreifen. Ge&#228;chtet geh&#246;ren l&#228;ngst datenschutzrechtliche, technische und sonstige Argumente, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E9C5D099EA72244338369D525B46C9DC4~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zum Heulen</a>&#8221; &#8211; das ist die &#220;berschrift eines Kommentars in der gestrigen FAZ. Eine gesunde Selbsteinsch&#228;tzung, was die Qualit&#228;t des Beitrags angeht. Aber nein: Der Autor findet, es sei zum Heulen, dass er der Gro&#223;en Koalition nicht gelingt, wirksamere Ma&#223;nahmen im Kampf gegen Kinderpornographie zu ergreifen.</p>
<p><span id="more-656"></span></p>
<blockquote><p>Ge&#228;chtet geh&#246;ren l&#228;ngst datenschutzrechtliche, technische und sonstige Argumente, mit denen uns weisgemacht wird, dass diese Seuche „nicht wirksam“ bek&#228;mpft werden k&#246;nne – verbunden mit Tipps, wie die Sperrung inkriminierter Seiten umgangen werden kann. Ge&#228;chtet geh&#246;ren Internetexperten, die uns sagen, was nicht geht, statt zu sagen, wie den Urhebern und Nutznie&#223;ern dieses widerw&#228;rtigen Gesch&#228;fts zu Leibe ger&#252;ckt werden k&#246;nnte.</p></blockquote>
<p>Da l&#228;sst sich offenbar jemand von den Law-and-Order-Politikern vor den Wahlkampfkarren spannen. Die Aussage, dass rechtliche Argumente ge&#228;chtet geh&#246;ren, zeugt schon von einer bedenklichen Distanz zu unserem Rechtsstaat.</p>
<p>Und technische Argumente lassen sich eben nicht einfach vom Tisch wischen, wie es in dieser v&#246;llig emotionalisierten Debatte aber tagt&#228;glich geschieht. Kinderpornographische Materialien werden bekanntlich &#252;berwiegend in geschlossenen Newsgroups, Chats oder durch Peer-to-peer-Netzwerke getauscht. Wenn einzelne Server, &#252;ber die das verbotene Material getauscht wird, gesperrt werden, bedeutet das, dass die zugeh&#246;rige IP-Adresse auf eine Blacklist gesetzt wird. Dies wiederum f&#252;hrt oftmals dazu, dass auch v&#246;llig legale Seiten, die dieselben Server nutzen, ebenfalls nicht mehr erreichbar sind. Erfahrungen im europ&#228;ischen Ausland zeigen, dass solche Blacklists oftmals eine Vielzahl v&#246;llig unbedenklicher Seiten enthalten.</p>
<p>Die geplanten Ma&#223;nahmen sind nicht nur v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig, weil damit eine Zensur legaler Inhalte einhergeht, sondern auch unwirksam. Das Wissen, wie man solche Sperren mittels eines Proxys umgeht, ist kein Geheimwissen (wie der FAZ-Artikel Glauben machen will), sondern jedem durchschnittlichen Internetuser ohne Probleme m&#246;glich.</p>
<p>Internetsperren sind also ein unwirksamer Akt, mit dem sich aktuell einige Politiker vor technisch Unbeleckten zu profilieren versuchen. Zuf&#228;llig ist dieses Jahr Bundestagswahl. Viel wichtiger ist es doch, die Verbreiter und erst recht die Ersteller des Materials dingfest zu machen. Neue Vertriebswege finden sich ohnehin immer.</p>
<p>Dass sich eine Zeitung, die f&#252;r sich in Anspruch nimmt, auch &#252;ber Hintergr&#252;nde mit gro&#223;em &#8211; insbesondere juristischem &#8211; Sachverstand zu berichten, derart unreflektiert zu diesem Thema &#228;u&#223;ert, ist entt&#228;uschend. Aber mein Probeabo l&#228;uft ja bald aus.</p>
<p>Passend zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/Internetwirtschaft-Sperrung-von-Kinderporno-Seiten-nutzlos--/meldung/135225">Internetwirtschaft: Sperrung von Kinderporno-Seiten nutzlos</a><br />
<a href="http://www.internet-law.de/2009/03/sperrung-von-kinderpornografie-im-netz.html">Die falschen Tatsachenbehauptungen der Bundesregierung</a><br />
<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/25/die-legende-von-der-kinderpornoindustrie/">Die Legende von der Kinderpornoindustrie</a></p>
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		<title>Verh&#246;hnung des Rechtsstaats?</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/634/verhoehnung-des-rechtsstaats/</link>
		<comments>http://blog.primfaktor.de/634/verhoehnung-des-rechtsstaats/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 20:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Einbruch ins KaDeWe wurde dort DNA eines mutma&#223;lichen T&#228;ters gefunden. Das Problem: Die DNA passt zu zwei M&#228;nnern &#8211; sie sind eineiige Zwillinge. Beide kamen in Untersuchungshaft. Es gelang der Staatsanwaltschaft jedoch nicht, nachzuweisen, welcher von beiden am Tatort war. Nach dem Grundsatz &#8220;in dubio pro reo&#8221; muss f&#252;r jeden der beiden unterstellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Einbruch ins <a href="http://www.kadewe.de/">KaDeWe</a> wurde dort DNA eines mutma&#223;lichen T&#228;ters gefunden. Das Problem: Die DNA passt zu zwei M&#228;nnern &#8211; sie sind eineiige Zwillinge. Beide kamen in Untersuchungshaft. Es gelang der Staatsanwaltschaft jedoch nicht, nachzuweisen, welcher von beiden am Tatort war.</p>
<p>Nach dem Grundsatz &#8220;in dubio pro reo&#8221; muss f&#252;r jeden der beiden unterstellt werden, dass der jeweils andere am Tatort war. Deshalb wurden jetzt beide aus der Haft entlassen. Das Ermittlungsverfahren l&#228;uft zwar weiter, doch ist fraglich, ob einem der beiden die Tat nachgewiesen werden kann.</p>
<p>Laut &#8220;<a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3398740/Mutmassliche-KaDeWe-Einbrecher-sind-frei.html">Welt online</a>&#8221; lassen die beiden ausrichten, dass sie</p>
<blockquote><p>stolz sind auf den deutschen    Rechtsstaat und ihm danken.</p></blockquote>
<p>Kommentiert wird diese Aussage so:</p>
<p><span id="more-634"></span></p>
<blockquote><p>Die Verd&#228;chtigen bedanken sich h&#246;hnisch beim deutschen Rechtsstaat.</p></blockquote>
<p>Bin ich der Einzige, der in dem Satz keinen Hohn erkennt? Sollten wir nicht wirklich stolz sein auf unseren Rechtsstaat, dass die beiden wieder frei sind? Oder sollte man lieber in Kauf nehmen, dass ein Unschuldiger hinter Gittern sitzt?</p>
<p>F&#252;r die Anordnung der Untersuchungshaft bedarf es eines dringenden Tatverdachts (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__112.html">§ 112 StPO</a>). Das bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit bestehen muss, dass der Beschuldigte die in Rede stehende Tat begangen hat. Eine 50-50-Chance reicht nicht aus, um jemanden einzusperren. Und daf&#252;r, dass beide am Einbruch beteiligt waren, gibt es offenbar keine Anhaltspunkte.</p>
<p>&#8220;Welt online&#8221; betreibt populistische Stimmungsmache und h&#228;lt es offenbar f&#252;r erstrebenswert, Leute, bei denen die blo&#223;e M&#246;glichkeit besteht, dass sie an einer Straftat beteiligt waren, m&#246;glichst schnell wegzusperren. Diese Ansicht gibt man wohl sp&#228;testens auf, wenn man selbst einmal unschuldig ins Visier der Ermittlungsbeh&#246;rden ger&#228;t oder sich eine Zeitlang mit den Zust&#228;nden in deutschen Haftanstalten besch&#228;ftigt hat.</p>
<p>In einem Rechtsstaat gilt eben auch, dass Sicherheit nicht um jeden Preis erstrebt werden darf. Im Zweifel muss die Freiheit vorgehen. Ich lebe lieber in einem Land, in dem ein paar Kriminelle frei herumlaufen, als in einem Land, in dem Unschuldige eingesperrt werden.</p>
<p>(gefunden via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/18/links-359/">lawblog</a>)</p>
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		<title>Heute Sendepause</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/627/heute-sendepause/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 12:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>

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		<description><![CDATA[Examensergebnisse!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Examensergebnisse!  <img src='http://blog.primfaktor.de/wp-content/plugins/smilies-themer/adiumicons/ninja.png' alt=':ninja:' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Suchen und ersetzen</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/619/suchen-und-ersetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 10:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>
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		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorsicht! Der exzessive Gebrauch der Funktion &#8220;Suchen und ersetzen&#8221; kann ihre Dokumente entstellen. Zur Erl&#228;uterung: In juristischen Texten sind oft die Abs&#228;tze durchlaufend nummeriert. Wird auf eine Textstelle verwiesen, wird oft nur die zugeh&#246;rige Randnummer angegeben, wobei &#8220;Randnummer&#8221; teilweise &#8220;Rn.&#8221;, teilweise aber auch &#8220;Rdnr.&#8221; abgek&#252;rzt wird. Doch auch abgesehen von diesem Highlight ist der Aufsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorsicht! Der exzessive Gebrauch der Funktion &#8220;Suchen und ersetzen&#8221; kann ihre Dokumente entstellen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-620" title="FeRdnrsehlexikon" src="http://blog.primfaktor.de/wp-content/2009/03/rdnr.jpg" alt="FeRdnrsehlexikon" width="500" height="168" /></p>
<p><span id="more-619"></span>Zur Erl&#228;uterung: In juristischen Texten sind oft die Abs&#228;tze durchlaufend nummeriert. Wird auf eine Textstelle verwiesen, wird oft nur die zugeh&#246;rige Randnummer angegeben, wobei &#8220;Randnummer&#8221; teilweise &#8220;Rn.&#8221;, teilweise aber auch &#8220;Rdnr.&#8221; abgek&#252;rzt wird.</p>
<p>Doch auch abgesehen von diesem Highlight ist der Aufsatz &#8220;Call-In Shows im deutschen Fernsehen &#8211; Betrug als allt&#228;gliche Form der Unterhaltung?&#8221; von Stefan Oehme (JA 2009, S 39 ff.) &#8211; abgesehen von kleineren argumentativen Inkonsistenzen und davon, dass es <a href="http://www.deppenleerzeichen.de/">nat&#252;rlich &#8220;Call-In-Shows&#8221; hei&#223;en m&#252;sste</a> &#8211; schon allein aufgrund der Thematik recht lesenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Jura-H&#228;ppchen: Milch leihen</title>
		<link>http://blog.primfaktor.de/608/jura-haeppchen-milch-leihen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn man es selbst noch nicht erlebt hat, so ist folgende klischeehafte Szene wohl doch jedem bekannt: Es klingelt an der T&#252;r. Dort steht die schusselige Nachbarin, bekleidet (unter anderem) mit einer K&#252;chensch&#252;rze. &#8220;K&#246;nnten Sie mir vielleicht einen Liter Milch leihen? Ich bin gerade dabei, Kuchen zu backen und habe keine Milch mehr im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.primfaktor.de/wp-content/2009/03/paragraph.png"><img class="alignright size-full wp-image-539" title="Paragraph" src="http://blog.primfaktor.de/wp-content/2009/03/paragraph.png" alt="Paragraph" width="114" height="191" /></a>Auch wenn man es selbst noch nicht erlebt hat, so ist folgende klischeehafte Szene wohl doch jedem bekannt:</p>
<p>Es klingelt an der T&#252;r. Dort steht die schusselige Nachbarin, bekleidet (unter anderem) mit einer K&#252;chensch&#252;rze. &#8220;K&#246;nnten Sie mir vielleicht einen Liter Milch leihen? Ich bin gerade dabei, Kuchen zu backen und habe keine Milch mehr im Haus.&#8221;</p>
<p>Jeder spitzfindige Jurist, also jeder Jurist, wird dieses Ansinnen nat&#252;rlich br&#252;sk zur&#252;ckweisen. Warum sollte man der Dame einen Liter Milch leihen? Was hat das mit Kuchenbacken zu tun? Ein Buch w&#252;rde man ihr vielleicht leihen, aber doch keine verderbliche Ware &#8211; nachher ist die Milch schon sauer, wenn man sie zur&#252;ckerh&#228;lt!</p>
<p>Wer jetzt nur Bahnhof versteht, m&#246;ge sich belehren lassen:</p>
<p><span id="more-608"></span>Der umgangssprachliche Begriff des &#8220;Ausleihens&#8221; ist weiter als der juristische.</p>
<p>Beim Leihvertrag (<a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__598.html">§&nbsp;598 BGB</a>) &#252;berl&#228;sst der Verleiher dem Entleiher eine Sache zum unentgeltlichen Gebrauch. Am Ende muss der Entleiher diese Sache dem Verleiher zur&#252;ckgeben. Dies ist jedoch nicht das, was die Nachbarin m&#246;chte. Sie will nat&#252;rlich nicht denselben Liter Milch zur&#252;ckgeben, sondern einen anderen, den sie noch zu kaufen gedenkt.</p>
<p>Dies ist selbstverst&#228;ndlich jedem klar, sodass es nicht schadet, wenn die Nachbarin ausdr&#252;cklich von &#8220;leihen&#8221; spricht. Sie hat vielmehr <a href="http://blog.primfaktor.de/?p=571">konkludent</a> den Abschluss eines Vertrages &#252;ber die Gew&#228;hrung eines zinsfreien Sachdarlehens (<a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__607.html">§&nbsp;607 BGB</a>) angeboten. Sie erh&#228;lt dann vom Darlehensgeber eine Sache und ist verpflichtet, eine andere Sache gleicher Art, G&#252;te und Menge zur&#252;ckzuerstatten.</p>
<p>Es wird nicht empfohlen, der Nachbarin dies zu erkl&#228;ren. Man sollte ihr lieber das Sachdarlehen gew&#228;hren und schweigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jura-H&#228;ppchen: konkludent</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 10:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wenige Dinge, durch die man Juristen so zweifelsfrei identifizieren kann, wie dadurch, dass sie sich &#8211; als einzige Spezies &#8211; in mehr oder weniger regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden des W&#246;rtchens &#8220;konkludent&#8221; bedienen. Selbst wenn sie sich bem&#252;hen, auf ihre Mitmenschen R&#252;cksicht zu nehmen und beim geselligen Beisammensein von der Diskussion rechtlicher Probleme weitestgehend abzusehen, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-539" title="Paragraph" src="http://blog.primfaktor.de/wp-content/2009/03/paragraph.png" alt="Paragraph" width="114" height="191" />Es gibt wenige Dinge, durch die man Juristen so zweifelsfrei identifizieren kann, wie dadurch, dass sie sich &#8211; als einzige Spezies &#8211; in mehr oder weniger regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden des W&#246;rtchens &#8220;konkludent&#8221; bedienen. Selbst wenn sie sich bem&#252;hen, auf ihre Mitmenschen R&#252;cksicht zu nehmen und beim geselligen Beisammensein von der Diskussion rechtlicher Probleme weitestgehend abzusehen, so ist ihnen besagtes Wort derma&#223;en in Fleisch und Blut &#252;bergegangen, dass es ihnen schlichtweg unm&#246;glich ist, g&#228;nzlich auf seine Verwendung zu verzichten.</p>
<p>Erst die irritierten Blicke der anwesenden Laien veranlassen den Juristen dann, sich um eine allgemeinverst&#228;ndliche Wortwahl zu bem&#252;hen, woran er gelegentlich jedoch scheitert. Dabei ist die Bedeutung des Wortes &#8220;konkludent&#8221; schnell erkl&#228;rt:</p>
<p><span id="more-571"></span>Wer eine rechtserhebliche Erkl&#228;rung abgibt, ohne diese ausdr&#252;cklich zu formulieren, gibt die Erkl&#228;rung konkludent ab, wenn jeder andere schon anhand des Verhaltens versteht, was gemeint ist. Eine konkludente Erkl&#228;rung ist also eine Erkl&#228;rung durch schl&#252;ssiges Handeln.</p>
<p>Ein Beispiel ist die Abgabe eines Gebots bei einer Auktion durch blo&#223;es Handheben, ein weiteres die Abgabe eines Angebots auf Abschluss eines Kaufvertrags, indem der Kunde die Ware im Supermarkt auf das Kassenband legt.</p>
<p>Derartige Erkl&#228;rungen werden pr&#228;zise durch ein kleines W&#246;rtchen beschrieben: konkludent.</p>
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