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60 % Frauen
geschrieben am Donnerstag, den 9. September 2010, von André
Aus dem Bericht zum Gleichstellungsplan 2008 der Leibniz-Universität Hannover:
Juristische Fakultät
[...]
Der Anteil der Frauen bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen liegt also insgesamt bei 60 %.
Den anderen 40 % möchte ich lieber nicht begegnen…
Nudelsalat nach Juristenart
geschrieben am Montag, den 2. August 2010, von André
Was geht im Kopf einer Juristin vor, wenn sie sich überlegt, ob die geplante Nudelsalatmenge für eine Party ausreicht? Neulich durfte ich es erfahren:
Fraglich ist, ob die geplante Nudelsalatmenge ausreicht.
Ausreichend ist eine Nudelsalatmenge, wenn sie im Zusammenspiel mit weiteren Verköstigungen alle hungrigen Mäuler stopft.
Es sind ca. 30 hungrige Mäuler anwesend. Es gibt noch 4 andere Salate und Nachtisch und es wird gegrillt.
Die geplante Nudelsalatmenge reicht aus.
Du weißt, dass du Jura studierst, wenn…
geschrieben am Donnerstag, den 22. Juli 2010, von André
du weißt, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren bist.
Noch viel mehr von der Sorte gibt es hier.
Zum Heulen
geschrieben am Freitag, den 27. März 2009, von André
“Zum Heulen” – das ist die Überschrift eines Kommentars in der gestrigen FAZ. Eine gesunde Selbsteinschätzung, was die Qualität des Beitrags angeht. Aber nein: Der Autor findet, es sei zum Heulen, dass er der Großen Koalition nicht gelingt, wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen Kinderpornographie zu ergreifen.
Verhöhnung des Rechtsstaats?
geschrieben am Mittwoch, den 18. März 2009, von André
Nach einem Einbruch ins KaDeWe wurde dort DNA eines mutmaßlichen Täters gefunden. Das Problem: Die DNA passt zu zwei Männern – sie sind eineiige Zwillinge. Beide kamen in Untersuchungshaft. Es gelang der Staatsanwaltschaft jedoch nicht, nachzuweisen, welcher von beiden am Tatort war.
Nach dem Grundsatz “in dubio pro reo” muss für jeden der beiden unterstellt werden, dass der jeweils andere am Tatort war. Deshalb wurden jetzt beide aus der Haft entlassen. Das Ermittlungsverfahren läuft zwar weiter, doch ist fraglich, ob einem der beiden die Tat nachgewiesen werden kann.
Laut “Welt online” lassen die beiden ausrichten, dass sie
stolz sind auf den deutschen Rechtsstaat und ihm danken.
Kommentiert wird diese Aussage so:
Heute Sendepause
geschrieben am Samstag, den 14. März 2009, von André
Examensergebnisse!
Suchen und ersetzen
geschrieben am Donnerstag, den 12. März 2009, von André
Vorsicht! Der exzessive Gebrauch der Funktion “Suchen und ersetzen” kann ihre Dokumente entstellen.

Jura-Häppchen: Milch leihen
geschrieben am Dienstag, den 10. März 2009, von André
Auch wenn man es selbst noch nicht erlebt hat, so ist folgende klischeehafte Szene wohl doch jedem bekannt:
Es klingelt an der Tür. Dort steht die schusselige Nachbarin, bekleidet (unter anderem) mit einer Küchenschürze. “Könnten Sie mir vielleicht einen Liter Milch leihen? Ich bin gerade dabei, Kuchen zu backen und habe keine Milch mehr im Haus.”
Jeder spitzfindige Jurist, also jeder Jurist, wird dieses Ansinnen natürlich brüsk zurückweisen. Warum sollte man der Dame einen Liter Milch leihen? Was hat das mit Kuchenbacken zu tun? Ein Buch würde man ihr vielleicht leihen, aber doch keine verderbliche Ware – nachher ist die Milch schon sauer, wenn man sie zurückerhält!
Wer jetzt nur Bahnhof versteht, möge sich belehren lassen:
Jura-Häppchen: konkludent
geschrieben am Samstag, den 7. März 2009, von André
Es gibt wenige Dinge, durch die man Juristen so zweifelsfrei identifizieren kann, wie dadurch, dass sie sich – als einzige Spezies – in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen des Wörtchens “konkludent” bedienen. Selbst wenn sie sich bemühen, auf ihre Mitmenschen Rücksicht zu nehmen und beim geselligen Beisammensein von der Diskussion rechtlicher Probleme weitestgehend abzusehen, so ist ihnen besagtes Wort dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen, dass es ihnen schlichtweg unmöglich ist, gänzlich auf seine Verwendung zu verzichten.
Erst die irritierten Blicke der anwesenden Laien veranlassen den Juristen dann, sich um eine allgemeinverständliche Wortwahl zu bemühen, woran er gelegentlich jedoch scheitert. Dabei ist die Bedeutung des Wortes “konkludent” schnell erklärt:
Bundesversammlung?
geschrieben am Donnerstag, den 5. März 2009, von André
Die Juristische Fakultät der Uni Hannover bietet ein eigenes Repetitorium zur Vorbereitung aufs Examen an. Im Moment läuft ein zweiwöchiger Kurs zum Staatsorganisationsrecht.
Jemand zählte die obersten Bundesorgane auf: Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Bundesversammlung, Bundesverfassungsgericht, Gemeinsamer Ausschuss.
Verwundert fragte mich mein Sitznachbar:



