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Großstadtbegegnungen II
geschrieben am Sonntag, den 29. März 2009, von André
Vor ein paar Tagen verließ ich abends gegen 19:30 Uhr das Haus und wollte gerade mein Fahrrad aufschließen, als ich eine Gestalt bemerkte, die auf mich zukam. Es war ein älterer Mann, schäbig gekleidet und ganz offensichtlich sturzbetrunken. Er sprach zwar kein Wort und lallte auch nicht, doch schon an den getorkelten Schlangenlinien konnte man seinen Zustand eindeutig erkennen.
Dieser Mann wankte also den Gehweg entlang und blieb unmittelbar neben mir stehen. Er sah völlig harmlos aus und versuchte, mich mit seinem Blick zu fixieren, was ihm aber nicht gelingen mochte. Dann machte er einen schnelle Bewegung mit der rechten Hand – er hatte mich mit irgendetwas beworfen! Sofort torkelte er weiter, und ich sah, dass es sich um die abgerissene Kappe einer Zigarettenschachtel handelte. Er blieb noch ein paar Mal stehen und drehte sich jedes Mal fragend zu mir um, gab aber keinen Laut von sich.
Armer Kerl…
Zum Heulen
geschrieben am Freitag, den 27. März 2009, von André
“Zum Heulen” – das ist die Überschrift eines Kommentars in der gestrigen FAZ. Eine gesunde Selbsteinschätzung, was die Qualität des Beitrags angeht. Aber nein: Der Autor findet, es sei zum Heulen, dass er der Großen Koalition nicht gelingt, wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen Kinderpornographie zu ergreifen.
Kaufmännischer Bereich
geschrieben am Dienstag, den 24. März 2009, von André
Eben sprach mich vor der Uni ein älterer Herr an, stilvoll bekleidet mit einem Anorak im 80er-Jahre-Look. Er fragte, ob er mich kurz ansprechen dürfe. Zu spät.
Er suche “Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich”. Ich lehnte dankend ab, erlaubte mir aber noch anzumerken, dass er aus meiner Sicht eine sehr ungewöhnliche Form der Mitarbeiterakquise betreibe. Nun ja, antwortete er, Annoncen zu schalten sei ihm zu teuer.
Das sagt wohl schon einiges aus über den zu erwartenden Lohn bei dieser kaufmännischen Tätigkeit. Jetzt wüsste ich doch gerne genauer, um was für einen Job es sich handelt. Ich tippe mal auf den Vertrieb von Zeitschriftenabos.
Papierrätsel
geschrieben am Montag, den 23. März 2009, von André
Heute gibt es ein kleines – zugegebenermaßen nicht besonders schwieriges – mathematisches Rätsel.
Man nehme zwei Blätter im Format DIN A0. Jedes dieser Blätter hat bekanntlich eine Fläche von 1 m². Nun lege man die beiden Blätter so übereinander, dass genau eine Diagonale des einen Blattes auf einer Diagonalen des anderen Blattes liegt. Die Blätter liegen also nicht kongruent übereinander, sondern sind zueinander verdreht. Die Lage der Blätter ist auf der nebenstehenden Skizze dargestellt.
Die Frage lautet: Wie groß ist die Schnittfläche der beiden Blätter, also das Parallelogramm in der Mitte?
Weinflasche
geschrieben am Sonntag, den 22. März 2009, von André
Es gibt Neues vom uns bereits bekannten A, für den die Bezeichnung “dumm” erwiesenermaßen ein Euphemismus ist. Dieser A versuchte sich gestern daran, eine Weinflasche zu öffnen. Es handelte sich um eine Flasche edlen Moselweins, von dessen vollendetem Geschmack dem A schon dessen ehemaliger Mathe-LK-Lehrer auf diversen Kurstreffen vorgeschwärmt hatte. War das lange her…
So schwelgte der A also in Erinnerungen an die gute alte Zeit, als er zum Korkenzieher griff, um die Flasche zu öffnen. Und während A noch schwelgte und schwelgte, merkte er nach einiger Zeit, dass er seinem Ziel nicht näher kam. Der Korkenzieher fand einfach keinen Halt im Korken. So kam es, dass A sein Schwelgen unterbrach, den Blick gen Flasche senkte und folgendes erblickte:
Verhöhnung des Rechtsstaats?
geschrieben am Mittwoch, den 18. März 2009, von André
Nach einem Einbruch ins KaDeWe wurde dort DNA eines mutmaßlichen Täters gefunden. Das Problem: Die DNA passt zu zwei Männern – sie sind eineiige Zwillinge. Beide kamen in Untersuchungshaft. Es gelang der Staatsanwaltschaft jedoch nicht, nachzuweisen, welcher von beiden am Tatort war.
Nach dem Grundsatz “in dubio pro reo” muss für jeden der beiden unterstellt werden, dass der jeweils andere am Tatort war. Deshalb wurden jetzt beide aus der Haft entlassen. Das Ermittlungsverfahren läuft zwar weiter, doch ist fraglich, ob einem der beiden die Tat nachgewiesen werden kann.
Laut “Welt online” lassen die beiden ausrichten, dass sie
stolz sind auf den deutschen Rechtsstaat und ihm danken.
Kommentiert wird diese Aussage so:
Benjamin Franklin
geschrieben am Dienstag, den 17. März 2009, von André
So steht es geschrieben in der SZ-Beilage “Berufsziel”:

Anscheinend wird dort nicht gerade der größtmögliche Rechercheaufwand betrieben.
Wer findet den Fehler?
Wie allen anderen
geschrieben am Sonntag, den 15. März 2009, von André
Marco Schreyl gestern bei seiner DSDS-Moderation:
Oder es geht unserem Paradiesvogel wie allen anderen auch: Sie werden gerupft und in die Pfanne gehauen.
Wäre mir neu.
Heute Sendepause
geschrieben am Samstag, den 14. März 2009, von André
Examensergebnisse!
Neptun auf Abwegen
geschrieben am Freitag, den 13. März 2009, von André
Heute gibt es eine Premiere: Die erste Lesereinsendung findet ihren Weg ins Primblog!
Blogleser H. fand dieses interessante Angebot in Neu Fahrland (zum Vergrößern anklicken):
Guten Appetit!





