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Das große Eszett
geschrieben am Samstag, den 28. Februar 2009, von André
Durch Zufall habe ich herausgefunden, wie ich auf meiner Tastatur ein großes Eszett erzeugen kann: Feststelltaste+ß.
Moment… Großes Eszett? Gibt es das überhaupt? Nach den offiziellen Rechtschreibregeln zwar noch nicht, doch wurde der Buchstabe Anfang 2008 in den internationalen Unicode-Standard für Computerzeichensätze aufgenommen. Es besteht nämlich durchaus Bedarf für dieses Zeichen, wenn man in Versalschrift, also ausschließlich mit Großbuchstaben, schreibt:
Der anstiftende Gehilfe
geschrieben am Freitag, den 27. Februar 2009, von André
In dieser Woche schreibt der Spiegel (Nr. 9/2009) auf Seite 66:
Die Außendienstler hätten nur Beihilfe geleistet, indem sie Ärzte mit Geschenken angestiftet hätten, bevorzugt Ratiopharm-Produkte abzugeben.
Da durfte sich mal ein Redakteur ohne Jura-Kenntnisse austoben. Anstiftung und Beihilfe sind die zwei möglichen Teilnahmeformen an einer fremden Straftat und werden auch unterschiedlich bestraft. Der Anstifter wird wie ein Täter bestraft, während die Strafe des Gehilfen gemildert werden muss. Man muss sich also entscheiden, welche Teilnahmeform vorliegt.
Und wo ich gerade schon kleinlich bin: Geben Ärzte Medikamente ab? Oder verschreiben sie sie nur?
Werbung auf Klorollen
geschrieben am Donnerstag, den 26. Februar 2009, von André
Manchmal erkennt man die Genialität einer fremden Idee nicht auf den ersten Blick. So ging es mir heute. Aber immer der Reihe nach:
Kürzlich habe ich erstmals Toilettenpapier bei dm gekauft, bisher war Rossmann mein Hauptlieferant dieses unverzichtbaren Hygieneartikels. Während auf dem Rossmann-Papier – mehrfach pro Blatt – ein Schriftzug mit dem Firmennamen eingestanzt war, wartete das dm-Papier lediglich mit einem neutralen Muster auf.
Neue mit Arbeiter gesucht
geschrieben am Mittwoch, den 25. Februar 2009, von André
Die Sicherheitsfirma protec suchte vor einiger Zeit mittels Spots im Fahrgastfernsehen der Stadtbahn neue Mitarbeiter. Voraussetzung waren unter anderem:
Sehr gute deutsch Kenntnisse.
Scheint dringend zu sein.
Baphomets Fluch 2.5
geschrieben am Dienstag, den 24. Februar 2009, von André
Erinnert sich noch jemand an George Stobbart? Der US-Amerikaner ist die Hauptfigur der Adventure-Serie “Baphomets Fluch“, und ich habe mit ihm in meiner Jugend zahlreiche Abenteuer durchgestanden. Die ersten beiden Teile der Reihe erschienen 1996 und 1997 als klassische 2D-Point-and-Klick-Adventures und zeichneten sich besonders durch die spannende und tiefgründige Story aus. Außerdem war es den Entwicklern gelungen, mit viel Liebe zum Detail eine Atmosphäre zu erschaffen, die einem das Gefühl gab, tatsächlich durch Frankreich, Spanien oder Syrien zu spazieren.
Auch Frauen sind Studenten
geschrieben am Montag, den 23. Februar 2009, von André
Kürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, einer Laudatio zu lauschen, die von einer Professorin für germanistische Linguistik an unserer Universität gehalten wurde. Zweifelhaft deshalb, weil die Dame, zu deren Hauptarbeitsgebieten die deutsche Grammatik gehört, mit selbiger offenbar auf Kriegsfuß steht.
Das Deutsche beinhaltet nämlich einige besondere Schmankerl, die dazu dienen, Sätze und somit auch die Schreib-, Lese- und Sprechzeit kurz zu halten, ohne dabei Informationen zu unterschlagen. Zu diesen Schmankerln gehört das generische Maskulinum. So wird für eine Mehrzahl von Personen die maskuline Form verwendet, selbst wenn der Gruppe auch Frauen angehören. Zum Beispiel sind, wenn man von “allen Studenten der Universität” spricht, natürlich auch alle Studentinnen mit erfasst. Das grammatikalische Genus des Wortes und das tatsächliche Geschlecht der Personen korrespondieren also nicht.
Vielseitiger Pokerkoffer
geschrieben am Sonntag, den 22. Februar 2009, von André
Ich wusste schon immer, dass mein 7,4 kg schwerer Pokerkoffer aus Aluminium vielseitig einsetzbar ist. Man kann darin Pokerutensilien transportieren (Mainstream), jemanden erschlagen (verboten) oder darauf verschneite Pisten herunterrodeln (nervenaufreibend).
Aus diese Idee wäre ich allerdings nicht gekommen:
Apfelschorle
geschrieben am Samstag, den 21. Februar 2009, von André
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, in jeder Apfelschorle eine Scheibe Zitrone schwimmen zu lassen? Und warum machen ihm das so viele Gastwirte nach? Gibt es irgendjemanden, der das mag?
Bei Cola kann ich es noch verstehen. Aber bei Apfelschorle?
Je mehr man getrunken hat, desto höher wird der Zitronenanteil im Getränk, bis schließlich der Apfelgeschmack komplett überdeckt wird. Ich habe nichts gegen Zitronen, ich liebe Zitroneneis und finde, dass Zitrone hervorragend zu Fischgerichten passt. Aber Zitrone und Apfel ist eine ungenießbare Kombination.
Vielleicht denke ich in Zukunft ja mal daran, ausdrücklich “Apfelschorle ohne Zitrone” zu bestellen…
Pimp my blog
geschrieben am Freitag, den 20. Februar 2009, von André
Die WordPress-Standardsmileys haben mir überhaupt nicht gefallen.
Deshalb gibt’s jetzt neue (Plugin 1, Plugin 2), die viel schöner sind!
Einige exotische sind auch dabei:
Jetzt können sie sogar komfortabel beim Kommentieren einfach per Klick eingebunden werden.
Viel Spaß damit!
Außerdem neu ist die 3D-Tagwolke (Plugin) sowie die Übersicht über die beliebtesten Artikel (Plugin), beides in den Sidebar.
Interview
geschrieben am Donnerstag, den 19. Februar 2009, von André
Am Rande einer akademischen Veranstaltung hat die Neue Presse einige Studenten interviewt. Ich gehörte zu den Opfern.
“Was sind deine Hobbys?”
Fernsehen.
Mit Freunden treffen und Shoppen.
Chillen.
Saufen, fressen und f*#$en.
Blutrünstige Ego-Shooter.
“Sport, Lesen und Quizabende.”
“Was würdest du tun, wenn du einen Tag lang Bundeskanzler sein könntest?”



