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Nudelsalat nach Juristenart

geschrieben am Montag, den 2. August 2010, von André

Was geht im Kopf einer Juristin vor, wenn sie sich überlegt, ob die geplante Nudelsalatmenge für eine Party ausreicht? Neulich durfte ich es erfahren:

Fraglich ist, ob die geplante Nudelsalatmenge ausreicht.

Ausreichend ist eine Nudelsalatmenge, wenn sie im Zusammenspiel mit weiteren Verköstigungen alle hungrigen Mäuler stopft.

Es sind ca. 30 hungrige Mäuler anwesend. Es gibt noch 4 andere Salate und Nachtisch und es wird gegrillt.

Die geplante Nudelsalatmenge reicht aus.

:lol:

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Du weißt, dass du Jura studierst, wenn…

geschrieben am Donnerstag, den 22. Juli 2010, von André

du weißt, was Nassauskiesung ist, obwohl du noch nie Bagger gefahren bist.

Noch viel mehr von der Sorte gibt es hier.

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Zum Heulen

geschrieben am Freitag, den 27. März 2009, von André

Zum Heulen” – das ist die Überschrift eines Kommentars in der gestrigen FAZ. Eine gesunde Selbsteinschätzung, was die Qualität des Beitrags angeht. Aber nein: Der Autor findet, es sei zum Heulen, dass er der Großen Koalition nicht gelingt, wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen Kinderpornographie zu ergreifen.

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Verhöhnung des Rechtsstaats?

geschrieben am Mittwoch, den 18. März 2009, von André

Nach einem Einbruch ins KaDeWe wurde dort DNA eines mutmaßlichen Täters gefunden. Das Problem: Die DNA passt zu zwei Männern – sie sind eineiige Zwillinge. Beide kamen in Untersuchungshaft. Es gelang der Staatsanwaltschaft jedoch nicht, nachzuweisen, welcher von beiden am Tatort war.

Nach dem Grundsatz “in dubio pro reo” muss für jeden der beiden unterstellt werden, dass der jeweils andere am Tatort war. Deshalb wurden jetzt beide aus der Haft entlassen. Das Ermittlungsverfahren läuft zwar weiter, doch ist fraglich, ob einem der beiden die Tat nachgewiesen werden kann.

Laut “Welt online” lassen die beiden ausrichten, dass sie

stolz sind auf den deutschen Rechtsstaat und ihm danken.

Kommentiert wird diese Aussage so:

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Suchen und ersetzen

geschrieben am Donnerstag, den 12. März 2009, von André

Vorsicht! Der exzessive Gebrauch der Funktion “Suchen und ersetzen” kann ihre Dokumente entstellen.

FeRdnrsehlexikon

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Jura-Häppchen: Milch leihen

geschrieben am Dienstag, den 10. März 2009, von André

ParagraphAuch wenn man es selbst noch nicht erlebt hat, so ist folgende klischeehafte Szene wohl doch jedem bekannt:

Es klingelt an der Tür. Dort steht die schusselige Nachbarin, bekleidet (unter anderem) mit einer Küchenschürze. “Könnten Sie mir vielleicht einen Liter Milch leihen? Ich bin gerade dabei, Kuchen zu backen und habe keine Milch mehr im Haus.”

Jeder spitzfindige Jurist, also jeder Jurist, wird dieses Ansinnen natürlich brüsk zurückweisen. Warum sollte man der Dame einen Liter Milch leihen? Was hat das mit Kuchenbacken zu tun? Ein Buch würde man ihr vielleicht leihen, aber doch keine verderbliche Ware – nachher ist die Milch schon sauer, wenn man sie zurückerhält!

Wer jetzt nur Bahnhof versteht, möge sich belehren lassen:

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Jura-Häppchen: konkludent

geschrieben am Samstag, den 7. März 2009, von André

ParagraphEs gibt wenige Dinge, durch die man Juristen so zweifelsfrei identifizieren kann, wie dadurch, dass sie sich – als einzige Spezies – in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen des Wörtchens “konkludent” bedienen. Selbst wenn sie sich bemühen, auf ihre Mitmenschen Rücksicht zu nehmen und beim geselligen Beisammensein von der Diskussion rechtlicher Probleme weitestgehend abzusehen, so ist ihnen besagtes Wort dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen, dass es ihnen schlichtweg unmöglich ist, gänzlich auf seine Verwendung zu verzichten.

Erst die irritierten Blicke der anwesenden Laien veranlassen den Juristen dann, sich um eine allgemeinverständliche Wortwahl zu bemühen, woran er gelegentlich jedoch scheitert. Dabei ist die Bedeutung des Wortes “konkludent” schnell erklärt:

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Bundesversammlung?

geschrieben am Donnerstag, den 5. März 2009, von André

Die Juristische Fakultät der Uni Hannover bietet ein eigenes Repetitorium zur Vorbereitung aufs Examen an. Im Moment läuft ein zweiwöchiger Kurs zum Staatsorganisationsrecht.

Jemand zählte die obersten Bundesorgane auf: Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Bundesversammlung, Bundesverfassungsgericht, Gemeinsamer Ausschuss.

Verwundert fragte mich mein Sitznachbar:

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Jura-Häppchen: Luxustier

geschrieben am Dienstag, den 3. März 2009, von André

ParagraphHeute startet eine neue Serie: Jura-Häppchen. Darin werde ich versuchen, in unregelmäßigen Abständen juristische Fachbegriffe, die für den Laien zunächst unverständlich oder gar amüsant erscheinen, kurz zu erklären und deutlich zu machen, in welchem Zusammenhang sie eine Rolle spielen.

Beginnen möchte ich mit dem Luxustier. Als mir dieser Begriff im ersten Semester begegnete, war meine erste Assoziation ein über und über mit Gold und Juwelen behängter Pudel, der, in einen Mantel aus Robbenfell gehüllt, mit einer dicken Zigarre im Mund- bzw. Maulwinkel eine Strandpromenade entlangstolziert. So falsch lag ich übrigens gar nicht, denn solange dieser Pudel nicht entweder ein herrenloser Straßenköter (was seine Reichtümer nicht erklären könnte) oder hauptberuflich als Polizei-, Blinden-, Wachhund oder dergleichen arbeitet, ist er tatsächlich ein Luxustier.

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Mann genug sein

geschrieben am Sonntag, den 1. März 2009, von André

Ein Polizist in einer Spiegel-TV-Reportage über jugendliche Intensivtäter gegenüber dem Kamerateam, nachdem die Mütter der Beschuldigten angekündigt hatten, ihre Söhne würden sich erst äußern, wenn sie einen Anwalt gesprochen hätten (ab 3:30 min):

Von daher bleibt nur zu hoffen, dass sie jetzt wenigstens noch Mann genug sind, uns doch noch etwas zu erzählen, auch ohne Anwalt.

Genau, die Regeln unseres Rechtsstaats führen nämlich nur dazu, dass polizeiliche Aufklärungsarbeit behindert wird. Und wer sich einen Anwalt nimmt, ist feige.

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