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Erkenntnisse

geschrieben am Mittwoch, den 12. Dezember 2007, von André

Erkenntnisse des Tages:

  • Im Laborpraktikum habe ich oberhalb von 17,2 kHz nichts mehr gehört. Vielleicht hat der Funktionsgenerator aber auch ungenau gearbeitet.
  • Der Taschenrechner der Verkäuferin bei Hammer funktioniert einwandfrei. 2 * 49 war kein Problem für ihn. Allerdings hätte sie ihm wohl auch jedes andere Ergebnis geglaubt.
  • Manche Leute haben ein Talent dafür, verschiedene Sprichworte zu vermischen. Dabei kommen manchmal lustige Sachen raus wie: “Vielleicht hat er ja endlich mal Lunte geleckt…”
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Freudscher Verhörer

geschrieben am Freitag, den 23. November 2007, von André

Neulich vor der Mensa: Die Buchhandlung aus der Innenstadt wirbt doch tatsachlich damit, dass es beim Bücherkauf Freibier gibt. Offenbar hat sich jemand intensive Gedanken über zielgruppenorientierte Werbung gemacht.

Ich: “In was für einer verkommenen Welt leben wir eigentlich?”

Kommilitone: “Genau, was für eine vollkommene Welt…”

Datenschutz leicht gemacht

geschrieben am Freitag, den 16. November 2007, von André

Eine Teilnehmerliste des Physikalischen Anfägerpraktikums der Leibniz-Universität Hannover ist online als PDF abrufbar. Das ist schön, denn so hat man stets im Blick, welcher Versuch als nächster zu bearbeiten ist.

Nicht so schön ist, dass in der Liste nicht entweder Namen oder Matrikelnummern der Teilnehmer, sondern beide Angaben standen:

Liste mit Nummern

Die übrigen Lehrenden der Universität achten hingegen sorgfältig darauf, dass Name und Matrikelnummer nicht verknüpft veröffentlicht werden. Dann ist nämlich eine anonyme Bekanntgabe von z.B. Klausurergebnissen im Internet möglich, indem nur Matrikelnummer und Note angegeben werden. Die jedem zugängliche Liste des Anfängerpraktikums ermöglichte es nun jedoch, die Klausurergebnisse aller Kommilitonen in Erfahrung zu bringen, indem man die Matrikelnummern auf den Klausurlisten mit denen auf der Namensliste der Praktikums vergleicht.

Nicht, dass ich dies vorhätte oder meine Klausurergebnisse geheim wären. Aber es gibt mit Sicherheit Kommilitonen, die hiervon nicht begeistert wären.

Aber da es sich sicher um ein Versehen handelte, habe ich bei nächster Gelegenheit den Verantwortlichen darauf hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass schon am nächsten Tag die alte Liste verschwunden und durch eine neue ersetzt worden war:

Liste ohne Nummern

Natürlich war ich hocherfreut über die unverzügliche Beseitigung des Problems. Hier wird Datenschutz noch ernst genommen!

Zumindest könnte man auf diesen Gedanken kommen. Für den Bruchteil einer Sekunde. Bis man der Idee erliegt, den Text in der Tabelle zu markieren. Mit folgendem Ergebnis:

Liste ohne Nummern, markiert

Sicher ein Versehen! Also habe ich mich bei nächster Gelegenheit artig für das schnelle Tätigwerden bedankt und vorsichtig auf die suboptimale Umsetzung hingewiesen. Eigentlich hatte ich ja erwartet, dass unbürokratische Nachbesserung angeboten werden würde. Aber weit gefehlt: Offenbar war mein Ansprechpartner davon, dass noch immer die Matrikelnummern abgerufen werden können, keineswegs überrascht. Um dies nachhaltig zu unterbinden, so seine Antwort, hätte die ganze Spalte (!) gelöscht werden müssen. Da sei doch das Schwärzen deutlich einfacher gewesen, weshalb er sich für diese Variante entschieden habe.

Ich habe natürlich vollstes Verständnis. Nicht immer an den Paragraphen kleben, sondern mit Augenmaß Aufwand und Nutzen abwägen. Davon kann sich manch anderer noch eine Scheibe abschneiden!

Rohre mit Ohren

geschrieben am Dienstag, den 30. Oktober 2007, von André

Neulich im Supermarkt:

Rohrohrzucker

Manches muss man dreimal lesen…

Bildungselite

geschrieben am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, von André

Am kommenden Donnerstag veranstaltet der Fakultätsfachschaftsrat Jura der Leibniz-Universität Hannover die “Erstsemester-Vollrauschparty”.

Zum Glück werde ich an dem Abend Gutsy Gibbon installieren und muss mich nicht weiter darüber wundern.

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Glück im Unglück

geschrieben am Donnerstag, den 13. Juli 2006, von André

Es kann mal passieren, dass man vor der Tür seines Fitnessstudios steht und dort ein Zettel hängt: “Dieser Betrieb ist vorübergehend aus betrieblichen Gründen geschlossen”. Und man dann telefonisch erfährt, dass das Unternehmen Insolvenz angemeldet hat und man entweder warten und hoffen kann, dass der Laden irgendwann wieder aufmacht und man noch was bekommt für seinen im Voraus entrichteten Mitgliedsbeitrag, oder aber sich besser schnell eine neue Trainingsstätte sucht.

Kann mal passieren.

Was aber nicht passieren kann, ist, dass man zwei Tage später vor der Tür seines Lieblingsitalieners steht und dort ein Zettel hängt: “AB HEUTE GESCHLOSSEN”. Nicht: “Liebe Gäste, wir machen zwei Wochen Urlaub und verwöhnen Sie danach wieder mit Ihrem Lieblingsessen”. Nein. “AB HEUTE GESCHLOSSEN”.

Kann nicht passieren.

Und wenn es doch passiert, sollte man versuchen, dem Ganzen etwas Positives abzugewinnen: Wer weniger frisst, muss auch weniger trainieren.

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