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50 Bani

geschrieben am Dienstag, den 27. Juli 2010, von André

50 BaniBloggen verlängert das Leben. Zumindest erspart es dem gemeinen Blogger die eine oder andere Aufregung und ermöglicht es ihm, entspannter durchs Leben zu gehen. Das wiederum ist gesund fürs Herz-Kreislauf-System und vermindert so das Risiko, einem Herzinfarkt  zum Opfer zu fallen.

Und warum ist das so?

Ganz einfach: Es gibt Situationen, da hat man allen Grund dazu, sich über seine Mitmenschen aufzuregen. Jeder Nicht-Blogger würde rot anlaufen, schließlich laut schreien und sich den Rest des Tages ärgern. Der Blogger hingegen schließt die Augen, atmet einmal tief durch und freut sich, dass er ein neues BE (Bloggable Event) gesammelt hat.

Da stehe ich also seit einer gefühlten halben Stunde bei Netto in der Kassenschlange und gerade bezahlt der Kunde vor mir, als eine ältere Frau den Laden betritt und direkt meine Kasse ansteuert. Sie hat etwas Kleingeld in der Hand und ich gehe davon aus, dass sie etwas tauschen will, um einen Euro für einen Einkaufswagen zu haben.

Weit gefehlt – sie verlangt nach einer Schachtel Zigaretten, selbstverständlich ohne zu fragen, ob jemand in der Schlange etwas dagegen hat. Die Kassiererin schaut etwas genervt, zieht dann aber die Zigaretten über den Scanner und kassiert schnell ab

(Schon in diesem Moment hätte der Nicht-Blogger wohl seinen Unmut zum Ausdruck gebracht. Nicht so jedoch der Blogger. Er weiß genau, dass ein BE reifen muss wie ein guter Wein.)

…lässt sich eine Handvoll Kleingeld vor die Nase werfen, die sie mühsam durchzählt, nur um festzustellen, dass eine der zehn 5-Cent-Münzen gar keine 5-Cent-Münze ist, sondern es sich vielmehr um 50 rumänische Bani handelt. Und obwohl diese Münze nun weder in Form noch in Farbe einer 5-Cent-Münze auch nur ähnlich sieht, gibt sich die Kundin so belehrungsresistent, dass sie noch einen zweiten Versuch unternimmt, der Kassiererin das Geldstück anzudrehen.

Als sie dann schließlich einsieht, dass das Geld nicht angenommen wird, zahlt sie mit einem weiteren 5-Cent-Stück und verlässt zügig den Laden kramt sie umständlich in ihren Taschen, nur um festzustellen, dass sie kein weiteres Geld bei sich hat, lamentiert ein bisschen, dreht sich um und schlurft aus dem Laden.

Und was fehlt noch? Richtig: “Bonstorno!” Es dauert glücklicherweise nur schlappe fünf Minuten, bis die Filialleiterin ihren Kaffee ausgetrunken hat, zur Kasse gekommen ist und den Bon aus dem System tilgt.

Und während die Halsschlagader meines Hintermannes noch bedrohlich am Pochen ist, verlasse ich kurze Zeit später lächelnd den Laden, weil ich weiß, dass soeben ein herrenloses BE ein neues Zuhause gefunden hat :)

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