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Fußball-Regelfrage: Er trifft ihn nicht

geschrieben am Mittwoch, den 21. Juli 2010, von André

Es ist schon viele Jahre her, da war ich Schiedsrichter in einem Fußball-Bezirksklassenspiel im östlichsten Zipfel unseres Bundeslandes. Wie lange das her sein muss, erkennt man, wenn man weiß, dass die Bezirksklassen in Niedersachsen im Jahr 2006 abgeschafft wurden.

In besagtem Spiel ereignete sich die regeltechnisch wohl interessanteste Szene, die ich in meiner bisherigen Schiri-Laufbahn zu entscheiden hatte. Es war eine Situation, wie sie sonst nur in Regelfragen auftaucht, von der man aber nicht glaubt, dass sie jemals eintreten wird.

Verteidiger (grün-weiß) rettet in höchster Not.

Verteidiger (grün-weiß) rettet in höchster Not. (Foto: Andreas Koopmann, mit freundlicher Genehmigung)

Folgendes geschah: Ein Spieler der Heimmannschaft (rot-weiße Trikots) schoss den Ball flach aufs Tor. Der Torwart konnte jedoch den Schuss abwehren, wobei er sich zu Boden warf. Der Ball kam zurück zum Angreifer, der erneut aufs Tor schoss – diesmal prallte der Ball von der Latte zurück zu einem anderen Angreifer, der direkt vor dem Tor (aber nicht im Abseits) stand und nur noch ins Netz zu köpfen brauchte, da der Torwart sich gerade erst wieder vom Boden aufrappelte.

Hierbei machte dem Angreifer jedoch ein Verteidiger (im grün-weißen Trikot) einen Strich durch die Rechnung, indem er den Ball mit hohem Bein gerade noch wegspitzeln konnte – nur Zentimeter vom Kopf des Angreifers entfernt, ohne diesen jedoch zu berühren.

Und nun die spannenden Fragen: Wie lautete meine Entscheidung? Und warum fühlten sich wohl hinterher beide Mannschaften ungerecht behandelt?

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6 Kommentare zum Thema “Fußball-Regelfrage: Er trifft ihn nicht”

  1. Timo sagt:

    Ecke für rot-weiß?

  2. André sagt:

    Nein, der Ball hat das Spielfeld nicht verlassen.

  3. Tobi sagt:

    ich denke indirekter Freistoß von der Torraumlinie für die angreifende Mannschaft. Kein Strafstoß, da ja kein Kontakt vorlag, und trotztdem indirekter Freistoß obwohl keine berührung Vorlag. Daher ist auch die verteidigende mannschaft unzufrieden.

  4. André sagt:

    Das geht schonmal in die richtige Richtung.

  5. Niclas sagt:

    tobi wird wohl richtig liegen mit dem ind. Freistoß auf der torraumlinie. und dass beide mannschaften sich ungerecht behandelt fühlten, lag wohl daran, dass die einen lieber strafstoß gehabt hätten und die anderen mit der fälligen roten karte nicht einverstanden waren.

  6. André sagt:

    So sieht’s aus.

    Der konnte echt nicht glauben, dass er Rot bekommt (“Ich hab’ ihn doch nichtmal berührt!”). Als er dann (endlich) vom Platz war, hat sich die Heimmannschaft den Ball schon auf den Punkt gelegt und wollte nicht einsehen, dass es nur indirekten Freistoß gibt (“Sowas haben wir ja noch nie gesehen!”).

    Und, ging der Ball ins Tor?