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Dumm ist, wer Dummes tut (Teil 1)

geschrieben am Sonntag, den 8. März 2009, von André

Dies ist eine wahre Geschichte. Sie ist weder verzerrt noch übertrieben dargestellt, auch wenn mancher Leser es nicht glauben wird. Zum Schutze der beteiligten Personen werden diese anonymisiert, wobei ich mich der Nomenklatur juristischer Sachverhalte bedienen möchte. Die Charaktere werden also durch Großbuchstaben verkörpert.

Die gewählten Buchstaben lassen keinerlei Rückschlüsse auf die wahren Namen zu. Sollte eine Person A heißen, so liegt dies allein daran, dass das Alphabet mit A beginnt. Aber nun genug der Vorrede.

Unsere Hauptfigur ist der A. A kam eines Nachts nach einer Geburtstagsfeier ins Haus seiner Eltern. Hervorzuheben ist, dass der A nicht einen einzigen Tropfen Alkohol im Blut hatte. Dies wäre wohl der einzige Grund gewesen, der das Verhalten des A auch nur ansatzweise nachvollziehbar gemacht hätte.

offene TürA betrat also das Haus, schlich Treppe hinauf in den ersten Stock und bewegte sich dabei geschmeidig wie eine Katze, um bloß niemanden aufzuwecken. Nachdem er sich in sein Schlafgewand gekleidet hatte, betrat er das Bad, um die notwendige Körperhygiene vorzunehmen. Ein nicht ganz unwichtiges Detail ist, dass der Vater V zuvor sämtliche Türklinken abmontiert hatte, um Malerarbeiten zu ermöglichen. Nun denn, ein wahrhaft großer Geist lässt sich von derlei Nebensächlichkeiten nicht aufhalten: Eine Tür lässt sich auch ohne Türklinke schließen!

Durch geschicktes Hineindrücken der Schlossfalle und Zudrücken der Tür wurde das Bad hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt. A konnte nunmehr wie geplant seinen Reinigungsaktivitäten nachgehen, ohne dass Geräusche den Schlaf seiner Familie störten.

Nachdem A alle Keime beseitigt hatte, blieb nur noch ein Wunsch: Er wollte den direkten Weg in sein Schlafgemach antreten, um sich dort zur wohlverdienten Nachtruhe zu betten.

Doch A hatte die Rechnung ohne seinen großen Geist gemacht. Eine Tür mag sich ohne Türklinke schließen lassen, doch das Öffnen bereitet erheblich größere Probleme. Genau dieses Öffnen der Badezimmertür – ein schnödes, doch nicht unwichtiges Zwischenziel auf dem Weg ins Bett – war in diesem Moment des großen Geistes größte Begehr.

Er ließ seinen Blick durch den Raum schweifen, nur um erwartungsgemäß festzustellen, dass die abmontierten Türklinken gerade nicht innerhalb des Badezimmers, sondern ganz offensichtlich außerhalb gelagert wurden.

Eine leichte Unruhe und nicht ganz so leichte Zweifel an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit stiegen in A hoch. Welcher elektrische Puls hatte sich nur durch seine offenbar längst abgestorbene Großhirnrinde gepulst und ihn veranlasst, auf solch trickreiche, um nicht zu sagen geniale Weise die Tür zu verschließen, ohne auch nur einen Sekundenbruchteil über die Folgen nachzudenken?

Zählt es nicht gerade zu den herausragenden Fähigkeiten des Menschen, die Auswirkungen seines Handelns zu antizipieren und sein Verhalten daran auszurichten? Ist es nicht genau dies, was uns vom Tier unterscheidet? A erkannte selbst, dass er nicht gerade an einer komplexen geistigen Herausforderung gescheitert war, sondern an einem Problem, das jeder zweite Schimpanse mit Bravour gemeistert hätte. Doch A hatte sich – auf die denkbar dümmste aller dummen Weisen, sich einzusperren – eingesperrt.

- Fortsetzung hier -

1 Kommentar Kategorien: Alltag
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Ein Kommentar zum Thema “Dumm ist, wer Dummes tut (Teil 1)”

  1. Primblog » Weinflasche sagt:

    [...] am Sonntag, den 22. März 2009, von André Es gibt Neues vom uns bereits bekannten A, für den die Bezeichnung “dumm” erwiesenermaßen ein Euphemismus [...]